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SAVE THE LAST TRANCE FOR ME

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FFT Düsseldorf September 018

Nach „Songbook Oberbilk“, einer Serie von Audioporträts für den öffentlichen Raum und für das Smartphone, sind matthaei & konsorten der marokkanischen Migration durch weitere europäische Städte gefolgt. Auf der Spur von Trance-Ritualen finden sie Geschichten von persönlichen Erfolgen und gesellschaftlichen Kränkungen, westlichen Sehnsüchten und marokkanischen Verwandlungen. Bis schließlich in Marokko selbst alte Heilungsriten und afrikanische Musiktraditionen auf den schnellen Markt der Weltmusik treffen. In einem Abend mit Performern aus Casablanca und Brüssel, der gleichzeitig Konzert und Lecture-Performance ist, zieht Matthaei das Publikum hinein in eine schräge Erzählung von Besessenen und Weltreisenden, alten Kriegen und heilsamen Rauschzuständen. Migrierende Djinn sprechen zu uns durch ihre Medien der wechselseitigen Aneignungen & Fremdbilder.

Im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Inszenierung Jörg Lukas Matthaei / Performance Abdellah M. Hassak, Jörg Lukas Matthaei, Yacine Sebti / Bühnenbild Dorothea Ronneburg / Musik & Audiodesign Abdellah M. Hassak / Interaktives Videodesign Yacine Sebti / Mitarbeit Recherchen Marokko & Konzeptentwicklung Judith Nika Pfeifer / Outside Eye Nicolas Galeazzi / Mitarbeit Inszenierung & Produktion Mona Kakanj / Übersetzung & Mitarbeit Recherchen Saida Rochdani / Produktionsleitung Anna-Luella Zahner

 

Herzlichen Dank an die Interviewpartner*innen:

Tamesloht/Marrakech/Nador/Farkhane/Tangier: Abu Ali, Ahmed & Mohamed Baqbou mit ihren Qraqbias & der Mqaddema; Hajar, Fatima, Abdeljalil Kodssi, Mohamed, sowie Arzt, Lehrer, Ladenbesitzer, Straßenhändler u.a.

Brüssel: Adnane „Boomshakalak“, Schauspieler; Mohamed Mesbahi, Musiker; Johan Leman, Anthropologe & Leiter „Foyer“

Kopenhagen: Peter Elsas, Psychologe & Dokumentarfilmer; Mathew Carey & Inger Sjørslev, Anthropologisches Institut Københavns Universitet

Düsseldorf, Köln: Karima Benbrahim, Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V.; Martin Zillinger, Uni Köln, a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities

u.v.a.