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SONGBOOK OBERBILK

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FFT Düsseldorf Juni 2017

The beginning of several years of work on the quarter behind the main station, which has been the subject of a wave of media clichés since the incidents on Cologne’s New Year’s Eve 2016. Oberbilk has been Arrival City since the 19th century – what skills & resources, which hybrid lifestyles can find their way into mainstream society from here? The first project follows the songlines of some residents. In the middle of the turbid quarter, visitors encounter embedded sound stations & listen to personal field recordings of long-prepared wealth & surprising loss, unshakable confidence & constant updates of basic values.

 

Die erste Annäherung folgt den Songlines einiger Bewohner*innen & Menschen, für die das Viertel eine zentrale Rolle in ihrem Alltag spielt: Wenn Oberbilk eine Arrival City ist, in der sich Urbanität erneuert & zukünftige Gesellschaften entstehen – wie bilden sich diese heraus? Gibt es Hinterhof-Produktionen hybrider Wertvorstellungen zwischen Herkunft & Unbekanntem? Familienbetriebe, aus denen neue politische Teilhabe hervorgeht? Sind es Kneipen, Vereine oder religiöse Orte, in denen die Neuen den Einbürgerungstest ins Quartier ablegen?

Inmitten eines trubeligen Samstags im Viertel können die Besucher*innen an eingebetteten Sound-Stationen persönliche Field Recordings hören von lang vorbereitetem Reichtum & überraschendem Verlust, unerschütterlicher Zuversicht & permanten Updates von Grundwerten.

von & mit: Youssef Cheraa, Jörg Lukas Matthaei, Anna-Luella Zahner & vielen anderen.